Frohnau

Kleine Entdecker

Die Kita in der Frohnauer Straße wird 30

Von Anja Jönsson

In der Kita Entdeckerburg in der Frohnauer Straße 67 sind die Kleinen das Größte, und das bereits seit 30 Jahren. Am 21. April wurde das große Jubiläum mit einem Fest gefeiert. Nicht nur für die Kinder und die Erzieher war das ein großer Tag. Dem Leitungsteam war wichtig, sich bei allen Fachkräften für ihre Einsatzbereitschaft, ihr Durchhaltevermögen und ihr Engagement zu bedanken. 

Die Entdeckerburg liegt an der Frohnauer Straße und ist bei Hermsdorfern wie Frohnauern gleichermaßen beliebt, auch deshalb, weil sie Krippenplätze anbietet. 135 Kinder werden in der Kita betreut, die Altersspanne der Kinder reicht von acht Wochen bis zur Schulreife. Zu den Schützlingen zählen auch Kinder mit Integrationsstatus und Kinder aus Flüchtlingsfamilien.

Die Einrichtung ist eine von 63 Kitas des Eigenbetriebs Kindertagesstätten Nordwest und setzt auf das Konzept der offenen Arbeit. Elternbeteiligung ist gern gesehen, denn Familien sind die ersten und wichtigsten Bindungspersonen der Kinder und damit die wichtigsten Partner der Kita. Die elterliche Beteiligung ist vielfältig, wie etwa bei der Unterstützung von Festen und Feiern, der Begleitung bei Ausflügen oder beim „Lebendigen Adventskalender“. 

Den Erziehermangel, der in ganz Berlin herrscht, bekommt auch der Eigenbetrieb Kindertagesstätten Nordwest zu spüren, und er bemüht sich deshalb, für viele seiner Einrichtungen – so auch für die Entdeckerburg ­–­

nicht nur Personal zu gewinnen, sondern es auch zu behalten. 

„Entscheidend ist für uns, eine hohe Arbeitszufriedenheit zu schaffen, dazu gehört die Teamentwicklung mit unserer Teamkultur,“ erklärt Annett Jungbluth, stellvertretende Leiterin der Kita. Leiterin Andrea Schulz, fügt hinzu: „Uns ist wichtig, als Kita Entdeckerburg bekannt zu sein. Dazu gehört die Öffentlichkeitsarbeit in kooperativen Gremien, aber auch die Pflege unserer Homepage. Zum jetzigen Zeitpunkt könnten wir sofort vier Vollzeitstellen neu besetzen.“ 

8. Mai 2018

Foto: Anja Jönsson