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Kultur | Freizeit

Als die Rosinenbomber kamen

Ausstellung erinnert an die Berliner Luftbrücke

Von Redaktion

Hermsdorf – Das Museum Reinickendorf erinnert mit einer neuen Ausstellung an die Berlin-Blockade vor 70 Jahren: Am 12. Mai 1949 endete diese nach rund elf Monaten. Ziel der Blockade war es, die Westmächte aus Berlin zu vertreiben und die Bevölkerung der Westsektoren zum Anschluss an die sowjetische Besatzungszone zu zwingen. Die West-Alliierten reagierten mit der „Luftbrücke“, mit der sie 2,1 Millionen Einwohner vom Himmel aus versorgten. Es war die größte Rettungsaktion, die es bis dahin gegeben hatte. 

Die Ausstellung blickt vom 12. April bis zum 4. August mit Fotos, Objekten und Zeitzeugenberichten aus Reinickendorf auf das Ereignis zurück. Zur Eröffnung am 11. April um 19.30 Uhr liest die Kuratorin, Christiane Borgelt, aus dem Buch ihres Vaters, Hans Borgelt: „Das war der Frühling von Berlin – Eine Berlin-Chronik“. Am 28. April gibt es außerdem um 15 Uhr ein moderiertes Gespräch mit Claudia Bauer und Christiane Borgelt, bei dem Zeitzeugen ihre damaligen Erlebnisse schildern. Der Eintritt ins Museum Reinickendorf an der Straße Alt-Hermsdorf 35 ist frei. Geöffnet ist montags bis freitags sowie sonntags von 9 bis 17 Uhr.

14. April 2019