Politik & Wirtschaft

Mehr fürs queere Leben

Neue Anlaufstelle für Homo- und Transsexuelle

von Redaktion

Offen gelebte Homosexualität bringt auch heute noch Probleme mit sich. Daher haben sich Menschen um den ehemaligen FDP-Bezirksverordneten Andreas Otto versammelt, um den Verein Regenbogen Reinickendorf zu gründen. 

Der Verein hat sich das Ziel gesetzt, im Norden Berlins ein Beratungszentrum zu installieren. Ziel des Vereins ist, dass Homo, Bi- und Transsexualität auch in Reinickendorf akzeptiert wird. Der Verein berät zu Fragen rund um das queere Leben in Reinickendorf. Er setzt sich gegen Homophobie ein und wirbt für Toleranz und Re-spekt. „Zunächst ist es aber für den Verein wichtig“, sagt Otto, „dass die Strukturen gesetzt werden, wie die Registrierung im Vereinsregister, Einrichtung eines Vereinskontos, das auch Spenden entgegengenommen werden können, die Erstellung der Homepage. Der Verein versteht sich ebenfalls als Sprachrohr für alle Schwulen, Lesben, Bisexuelle, Trans- und Intersexuelle im Bezirk. Bei den Frage- und Problemstellungen sollen möglichst alle Bereiche abgedeckt werden, von der frühen Erziehung in der Schule über die Vereine bis hin zur Versorgung im Alter. Mitglieder des Vereins Regenbogen Reinickendorf sind zu erreichen per E-Mail unter info@regenbogen-reinickendorf.de, von Montag bis Freitag zwischen 17 bis 21 Uhr unter Tel. 42 09 05 38 oder über die Facebook-Seite LSBTI in Reinickendorf.

4. September 2018

Foto: privat