Auge in Auge mit Feefie: Chefärztin Dr. Sibylle Gebauer (Bild: Dominikus Krankenhaus)


Soziales | Familie

Die wuschelige Feefie hilft

Die Dominikus-Klinik setzt auf tierischen Therapieansatz

Von Redaktion

Hermsdorf – Feefie hat eine Festanstellung im Krankenhaus. Das ist eine Seltenheit. Denn sie ist weder Ärztin noch Pflegerin, sondern ein Biewer Yorkshire Terrier. Seit Februar hat die Therapiehündin ganz offiziell ihren Einsatz in der Abteilung Geriatrie und Tagesklinik der Caritas-Klinik Dominikus aufgenommen. Ihre Ausbildung endet im Mai. 

Die wuschelige Mitarbeiterin ist unbekümmert, kontaktfreudig und Menschen gegenüber sehr aufgeschlossen. Feefie baut eine Brücke zwischen Patienten und Therapeuten, wodurch das Behandlungsteam der Geriatrie unterstützt wird. Besonders profitieren Patienten mit Bewegungsstörungen, demenziellen Erkrankungen, Depressionen sowie eingeschränkter verbaler Kommunikationsfähigkeit von Feefie. 

„Jedes Streicheln oder Bücken nach dem Hund oder dem Wurfball ist eine spielerische Bewegungsübung“, sagt Chefärztin Dr. Sibylle Gebauer, die gemeinsam mit dem Geschäftsführer Thilo Spychalski das Projekt ins Leben gerufen hat. 

Der Einsatz der tiergestützten Therapie erfolgt unter Berücksichtigung tier­ethischer Grundsätze.  Gemeinsam mit unserer Krankenhaushygiene und dem Gesundheitsamt Reinickendorf wurden Auflagen erarbeitet, deren Einhaltung kontinuierlich überprüft wird. Tiere trösten ohne Worte und helfen oft allein durch ihre Nähe. 

Gerade Hunde haben ein sehr feines Gespür für die emotionale Situation. Feefie bringt jetzt nicht nur die Patienten, sondern auch die Mitarbeiter der Klinik zum Strahlen.

11. Mai 2019