Panorama

„Ein Stück sicherer geworden“

Innensenator Andreas Geisel stellt neue Kriminalitätsstatistik vor

Redaktion

Bezirk/Berlin – Im Jahr 2018 haben die Behörden in Berlin 511.677 Straftaten registriert – und damit 8.760 weniger als 2017. Diese Zahlen nannte Innensenator Andreas Geisel bei der Vorstellung der jüngsten Polizeilichen Kriminalitätsstatistik für 2018.

Wer sich durch den Online-Kriminalitätsatlas unter https://www.kriminalitaetsatlas.berlin.de/K-Atlas/atlas.html klickt, bekommt auch für Reinickendorf einen Eindruck des Datenstands zum 31. Dezember: 29.263 Fälle wurden im letzten Jahr gezählt. Die so genannte Häufigkeitszahl (HZ), die die Vergehen statistisch pro 100.000 Einwohner aufzeigt, liegt bei 11.088 und damit im Mittelfeld des fünfstufigen Rot-Rankings der Grafik: Je intensiver die Farbe, desto potenziell gefährlicher der Kiez.

Die höchste HZ für 2018 hat der Bezirk Mitte, am „ruhigsten“ war es in Steglitz-Zehlendorf. Die Statistik unterscheidet innerhalb der Bezirke auch in Regionen, und gleichzeitig lassen sich einzelne Delikte aufgeschlüsselt darstellen. Stadtweit bilanziert Geisel „weniger Taschendiebstähle, weniger Wohnraumeinbrüche, weniger Diebstähle von Kraftfahrzeugen“; Berlin sei wieder etwas sicherer geworden. 

Zumindest was den Autoklau angeht, verzeichnet Reinickendorf allerdings einen Anstieg. Einbrüche in Häuser und Wohnungen sind zwar auch bei uns rückläufig, schlagen im Bereich Frohnau/Hermsdorf aber immer noch deutlich zu Buche, zu erkennen am zweitdunkelsten Rot-Ton. Ebenso gefärbt ist vor allem das Tegeler Umfeld, was die Deliktbereiche „Körperverletzungen“ und „Nötigung/Bedrohung“ angeht.

Erfreulich hell zeigt sich die interaktive Karte in ganz Reinickendorf dagegen bei den Fahrraddiebstählen. In dunkelroter Farbe tritt der Bereich „Tegel Süd/Flughafensee“ bei Rauschgiftdelikten und Fällen von schwerer Körperverletzung hervor – auch bei den „Straftaten insgesamt“, die sich hier auf knapp 5.000 Fälle belaufen.

9. März 2019

Symbolbild: Pixabay