Peter Bartel auf der Hohenzollernbrücke mit zahlreichen Liebesschlössern in Köln (Bild: privat)

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Von Sylt auf die Berghütte

Peter Bartel ist erneut 1.300 km gerollert

Von Bernd Karkossa

Frohnau – Er hat es wieder getan: Nachdem Peter Bartel bereits vor zwei Jahren beim Deutschland-Lauf mit seinem Tretroller mitgefahren war, rollerte der inzwischen 77-Jährige auch in diesem Jahr wieder mit. Und der Frohnauer kam erneut wohlbehalten an – nach 1.300 Kilometern in 19 Tagen.

Der Start war am 18. August erneut auf Sylt, das Ziel am 5. September wieder in Garmisch-Partenkirchen. Auf den Gipfel der Zugspitze mussten die Teilnehmer auf Anraten der Bergwacht in diesem Jahr aber wegen eines Schlechtwettereinbruchs verzichten. Ersatzweise liefen die Teilnehmer zur Reintalangerhütte auf knapp 1.400 Meter Meereshöhe und wieder zurück. Das waren auch 31 Kilometer mit insgesamt 1.255 Höhenmetern. Die Gesamtwertung gewann überlegen Bernhard Münz von der LG Allgäu.

Nun ist erst einmal Erholung angesagt bei Peter Bartel. „Wegen der im Vergleich zu 2017 erheblich größeren Hitze, ging dieser Lauf sehr an die Substanz“, sagte Bartel der RAZ. „Auch einige Bachquerungen und eine schwankende und mit Drahtseilen gesicherte Hängebrücke haben Kondition und Nervenstärke gefordert.“ Von den 41 Läuferinnen und Läufern aus vier Nationen haben es nur 21 geschafft, alle Etappen bis zum Ziel in Garmisch durchzulaufen. Und Kickbiker Peter Bartel.

14. September 2019