Politik & Wirtschaft

Gefahrenmelder Fußgänger

Passanten können auf Gefahrenstellen aufmerksam machen

con heidrun berger

Als „gelungen“ bezeichnet der Vorsitzende der AfD-Fraktion Rolf Wiedenhaupt den Beginn der im Juli angelaufenen Aktion „Gefahrmelder Fußgänger“. Reinickendorfer können über Facebook oder per E-Mail Gefahrenstellen im Bezirk benennen, die Mitglieder der Fraktion kümmern sich darum. Geschäftsstellenleiter Sven Torchalla: „Wir schauen uns persönlich vor Ort die Gefahrenstelle an und wenden uns danach an die zuständige Behörde.“

Ein Hinweis bezieht sich auf die Fußgängerquerung vor den Hallen am Borsigturm, Ausgang Am Borsigturm. Dieser ist für Kinder, ältere und in der Mobilität eingeschränkte Personen gefährlich, da das Tempolimit von 30 Kilometer pro Stunde an dieser Stelle oft missachtet oder übersehen wird. Das scheint auch der unauffälligen Beschilderung geschuldet zu sein. Die AfD-Fraktion bringt zur nächsten Bezirksverordnetenversammlung ein Ersuchen ein, das fordert, die Beschilderung vor der Fußgängerquerung sichtbarer zu gestalten. „Sollte das keine Abhilfe schaffen, wäre die Installation von ,Langsam!‘-Leuchtschildern die nächste Maßnahme“, sagt Fraktionschef Rolf Wiedenhaupt. Auch für eine Gehwegabsenkung in der Simmelstraße/Ecke Kühleweinstraße will sich die AfD einsetzen. Hier leben viele Menschen, die auf einen Rollator oder Rollstuhl angewiesen sind. Der Zustand einer Tiefgaragenzufahrt und des Gehweges in der Schubartstraße 59 stand ebenfalls auf der Agenda. Wiedenhaupt: „Bei einer Begehung stellten wir fest, dass diverse Platten auf dem Gehweg fehlen und das provisorisch mit Asphalt aufgefüllte Loch vor der Zufahrt witterungsbedingt ebenfalls in sehr schlechtem Zustand ist. Die Meldung beim Straßenbauamt für die Instandsetzung der Zufahrt und des Gehweges haben Früchte getragen, die Gefahrenstellen wurden beseitigt. Auch eine kaputte Straßenlaterne an der Ersatzbushaltestelle in der Baseler Straße/Ecke Emmentaler Straße wurde inzwischen repariert. Wiedenhaupt: „Oft sind es die kleinen Dinge, die uns alle fürchterlich ärgern können.“ Die AfD wolle sich weiter verstärkt den Problemen der Fußgänger im Bezirk widmen. Gefahrenstellen können gemeldet werden per E-Mail an fraktion@afd-reinickendorf.de 

4. September 2018

Foto: privat