Sport & Vereine

Spreefüxxe heiß auf Revanche

Pokalspiel in Unna zum Auftakt, dann geht es gegen Nürtingen

von Bernd Karkossa

Die lange Sommerpause ist vorbei, es geht wieder los für die Handballfrauen der Füchse Berlin, besser bekannt unter dem Kosenamen „Spreefüxxe“. Am morgigen Samstag, 1. September, sind die Berlinerinnen in der ersten Runde des DHB-Pokals in der Kreissporthalle Unna beim westfälischen Oberligisten Königsborner SV zu Gast. Eine Woche später am 8. September starten die Spreefüxxe dann mit einem Heimspiel in die neue Saison der 2. Bundesliga. Zu Gast in der Sporthalle Charlottenburg ist um 19.30 Uhr die TG Nürtingen.

„Mit Nürtingen haben wir eine Rechnung offen“, sagt die Spreefüxxe-Managerin Britta Lorenz. „In der letzten Saison sind wir total verschaukelt worden.“ Einige Spielerinnen, die bei der 24:32-Niederlage am 14. April noch mit von der Partie waren, sind nicht mehr dabei. Stefanie de Beer, Bianca Trumpf und Sabrina Neuendorf haben ihre Karriere beendet, Anne Weier ist zum MTV Altlandsberg und Pia Estermann zurück in ihre Schweizer Heimat gegangen.

Einige junge Spielerinnen sollen die Lücken schließen. Für die Linksaußen-Position wurde Anna Ansorge (19) vom HC Leipzig verpflichtet, für den Rückraum die junge Ösrterreicherin Fabienne Humer, die eine Topausbildung im Sportleistungszentrum Wien-West und im Star-Youngster-Programm des Deutschen Handballbundes genossen hat, und Simona Kazlauskaite (22, zuletzt ACME Zalgiris), die nach ihrer Hochzeit nun Kolosové heißt. Sie hat sogar 23-Länderspiele für die A-Nationalmannschaft Litauens absolviert. Die 22-jährige Tina Wagenlader kommt vom Liga-Konkurrenten HSG Hannover-Badenstedt, Paulina Momot vom SV Koweg Görlitz, Laura Kirchhoff Madsen aus Dänemark. Und mit Fritz Stoiber wurde ein neuer Athletik-Trainer verpflichtet.

Die Ziele sind bescheiden. „Unser erstes Ziel ist der Klassenerhalt, unser zweites die individuelle Verbesserung jeder einzelnen Spielerin“, sagt Britta Lorenz. „Unsere Neuzugänge haben alle große Qualität, aber wir setzen auch auf unsere Stärke als Team“, so Lorenz weiter, die nun noch eine Aufgabe lösen muss: die Besetzung der nach dem Rücktritt von Christian Schücke vakanten Trainer-Position. 

29. August 2018

Foto: Bernd Karkossa