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Aufatmen bei der Sanierung

Großzügige Spende für die Königin-Luise-Kirche

Von Redaktion

Nach zähen Verhandlungen seitens des Gemeindekirchenrats mit den Mobilfunkanbietern über die Verlegung der Antennen ins Innere des Kirchturms freuen sich die Evangelische Kirchengemeinde Waidmannslust und der Förderverein der Königin-Luise-Kirche, dass die zuletzt infrage gestellte Förderung der Deutschen Stiftung Denkmalschutz nunmehr doch erfolgte. 

Wegen der nicht denkmalgerecht am Turm angebrachten Antennen war die Zusage der Deutschen Stiftung Denkmalschutz, die Sanierungsarbeiten mit 30.000 Euro zu fördern, zeitweilig in Frage gestellt. Jetzt hat die Stiftung mit ihrer Förderentscheidung die nachhaltigen Bemühungen der Kirchengemeinde anerkannt, zwei der drei Mobilfunkanbieter, die ihre Sendeanlagen an den Kirchturm angebracht haben, zu einer denkmalgerechten Verlagerung ins Kirchturminnere hinter die Schallluken in der Glockenebene zu bewegen. 

Die feierliche Überreichung des symbolischen Schecks an den Vorsitzenden des Gemeindekirchenrates, Bernd Verkin, fand am 11. November im Anschluss an den 10-Uhr-Gottesdienst durch Wolfgang Degen, den Ortskurator der Deutschen Stiftung Denkmalschutz für den Norden Berlins, statt. 

Die Sanierungsarbeiten am Dach des Kirchturms sind mittlerweile fast abgeschlossen. In Kürze sollen noch die korrodierten Zifferblätter der vier Turmuhren entrostet und mit neuem Schutzlack überzogen werden; doch dafür ist ihre Demontage und der Wiedereinbau notwendig. Dennoch hoffen alle Beteiligten, dass bis Ende dieses Monats das Baugerüst am Turm fallen kann.

Fotos: Christine Stolberg-Goetze und privat

26. November 2018