Blaulicht

Ermittlungen nach Unfall-Chaosfahrt mit brennendem Sattelzug

Roedernallee musste zur Unfallaufnahme lange gesperrt werden

Von Redaktion

Reinickendorf - Am Nachmittag des 30. Dezembers ist an der Roedernallee ein Sattelzug von der Straße abgekommen - er hinterließ eine Spur der Verwüstung: Nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei befuhr ein 49-Jähriger gegen 17.10 Uhr mit dem Laster die Strecke Richtung Lindauer Allee, kam aber dann in Höhe des Paracelsus-Bades nach rechts von der Straße ab und fuhr auf den Gehweg.

Der Sattelzug stieß in der Folge gegen ein Haltestellenschild, zwei Verkehrszeichen, einen Lichtmast und einen Baum. Anschließend fuhr er zurück auf die Fahrbahn, touchierte ein an einem Taxenstand wartendes Taxi und fuhr mit der Sattelzugmaschine wieder nach rechts auf den Gehweg. Die Maschine stieß gegen ein Verkehrszeichen, kollidierte mit einem Ampelmast und kam dann, verkeilt in den Mast, zum Stehen.

Bei den Kollisionen war der Tank des Sattelzuges aufgerissen worden und in Brand geraten. Ein mutiger Passant hatte die Flammen aber mit einem Feuerlöscher ersticken können. Der Fahrer des Unglückswagens war äußerlich unverletzt, kam aber zur Beobachtung in ein Krankenhaus. Dort wurde ihm auch Blut abgenommen, nachdem Polizisten zuvor am Unfallort bei ihm Alkoholgeruch in der Atemluft wahrgenommen hatten.

Ausgelaufener Kraftstoff wurde abgebunden und der restliche Kraftstoff von der Feuerwehr aus dem Tank gepumpt. Während der Unfallaufnahme sowie der Bergungs- und Aufräumarbeiten war die Roedernallee zwischen Alt-Reinickendorf und Lindauer Allee bis etwa 23.30 Uhr gesperrt. Der Verkehrsermittlungsdienst der Polizeidirektion 1 übernahm die weitere Unfallbearbeitung.

[Anm. d. Red.: In unserem Artikel hatte es irrtümlich in einer ersten Version zunächst geheißen, das Ganze habe sich am 31. Dezember ereignet. Diesen Fehler haben wir korrigiert und bitten ihn zu entschuldigen.]

1. Januar 2019

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