Sport & Vereine

Zittersieg für die Perschk-Elf

Füchse-Kicker gewinnen 4:3 beim Schlusslicht 1. FC Schöneberg

Von Bernd Karkossa

Den Füchse-Verantwortlichen dürften ein paar Wackersteine vom Herzen geplumpst sein, als Schiedsrichter Raphael Gieseler die Partie am Vorarlberger Damm endlich abpfiff. Der Berlin-Ligist zitterte sich am vergangenen Sonntag zu einem 4:3-Sieg beim Tabellen-Schusslicht 1. FC Schöneberg und nahm drei wichtige Punkte mit nach Hause. Gleichzeitig profitierte die Mannschaft von Coach Guido Perschk von der 1:3-Niederlage der DJK SW Neukölln gegen Makkabi. Die Grün-Weißen haben nun vier Punkte Vorsprung auf die Abstiegszone. 

Abstiegskampf ist nichts für schwache Nerven, und das Nervenkostüm der Füchse ist eben auch angespannt. Sie gingen zwar früh durch Julian Baersch 1:0 in Führung, aber Schöneberg schlug zurück. Zur Pause führten die Gastgeber 2:1, doch die Füchse berappelten sich. Dario Greiser, Philipp Trampisch drehten die Partie zum 3:2, Steven Haubitz erzielte das 4:2. Schöneberg gelang nur noch der Anschlusstreffer. Puuh, durchatmen.

Mit weiteren drei Punkten ist am morgigen Freitag kaum zu rechnen, es geht gegen die seit Sonntag als Meister feststehende Truppe von Blau-Weiß 90. Der Absteiger Nordberliner SC verlor 1:5 beim Berliner SC und empfängt am Sonntag den SV Tasmania (12.30 Uhr, Elchdamm). 

30. Mai 2018

Foto: Bernd Karkossa